Das kommerzielle Potenzial des Fechtens in Leipzig als Fundament seiner nachhaltigen Existenz

11.04.2018

“Make Fencing Great Again” – das war die Überschrift einer Präsentation, die internationale Studierende der HHL Graduate School of Management am Freitag, dem 16.03.2018, im Fechtsaal des Fechtclubs Leipzig in der Arena Leipzig vorstellten.HHL fechten 2 Jing (Angela) Zhu, Igor Mastikov, Andres Cedeno Quiros, Mobin Nybe Eralil und Weijie (Simon) Wang – allesamt Studierende des MBA-Studiengangs der HHL – fassten im Rahmen der Präsentation Zwischenergebnisse eines gemeinsamen Projekts der HHL und des Fechtclubs Leipzig e.V. zusammen.

Dieses Projekt trägt den Titel „Das kommerzielle Potenzial des Fechtens in Leipzig als Fundament seiner nachhaltigen Existenz“ und befasst sich mit der Entwicklung von Konzepten und Strategien, die zum einen dem Fechten zu größerer öffentlicher Wahrnehmung verhelfen und zum anderen mithilfe des kommerziellen Potenzials des Fechtens die Schaffung finanziell tragfähiger Strukturen ermöglichen sollen.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Lehrstuhl für Innovationsmanagement und Entrepreneurship der HHL und dem FCL kam nicht zuletzt dank der Unterstützung durch Wolfram Fiedler, dem Vater von Trainer Jörg Fiedler und selbst HHL-Absolvent, zustande. Er koordiniert und informiert das gesamte Projekt-Team. Geleitet wird das Projekt seitens der HHL von Dr. Dorian Proksch, kommissarischer Lehrstuhlinhaber, und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Carolin Wilde. Daneben arbeiten seitens des Fechtclubs Leipzig im Projekt-Team die FCL- Mitglieder Jörg Fiedler (Trainer am Bundesstützpunkt – Nachwuchs Degen), Jan Angermann (MBA-Absolvent, Unternehmer und Fechter), Mona Syhre (Fechtmeisterin, Geschäftsfrau und Mitglied der Akademie der Fechtkunst Deutschlands ADFD) sowie Leonie Strecker (Fechterin) und Cornelius Petersen (Fechter) mit. Ebenso engagieren sich die Mitglieder des Fechtfördervereins „Pret-allez“ Leipzig e.V. Bernd Helbig (Vorstandsvorsitzender), David Petersen (stellv. Vorsitzender) und Carola Michalski (Schriftführerin) im Projekt-Team, um den FCL auch unter sich ändernden Bedingungen und über die laufende Arbeit hinaus weiter unterstützen zu können.


Das breite Spektrum an Akteuren, die an diesem Projekt beteiligt sind, ermöglicht den Studierenden einen guten Einblick in die Bedingungen und Strukturen des Fechtens in Leipzig und darüber hinaus in den deutschen Sportbetrieb generell. Gleichzeitig bieten sich dem FCL und „Pret-allez“ Leipzig interessante Blickwinkel und neue Ansätze aus der Sicht der Managementtheorie, um zukünftig das Fechten einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren und neue Mitglieder, Mitstreiter und Kooperationspartner gewinnen zu können. Ziel ist es zudem, nachhaltige und tragfähige finanzielle Strukturen zu erkennen und zu etablieren – was gerade in Zeiten bedeutender Veränderungen im Leistungs- und Massensport von allergrößter Bedeutung ist.


Am 19.03 2018 konnten Studierende und Lehrkräfte der HHL dann aktiv Theorie und Praxis miteinander verbinden. Ein Probetraining in der Arena-Fechthalle stand auf dem Plan, bei dem sie eine erste praktische Einführung von Jörg Fiedler und weiteren Fechtern in das Fechten erhielten. Am Ende des Trainings waren alle Beteiligten klüger, zufrieden und – müde.


Über den weiteren Verlauf und die Ergebnisse des Projekts werden wir weiter berichten.